13. Offene Berner Meisterschaften, 27.3.2011


Unlizenzierte Schüler (15x)

Da wir dieses Wochenende eine Stunde weniger lange schlafen konnten, entschieden wir uns nicht allzu viel Zeit vor dem Start einzuplanen. Eine Stunde musste reichen, denn um 10 Uhr loszufahren schien uns früh genug. Vera und Florian gingen sich also gleich umziehen, während sich Simon schon mal installierte und die bereits laufenden Klassen der unlizenzierten Kinder und später der unlizenzierten Jugendlichen und Erwachsenen fotografierte. Das tänzerische Niveau ist bei den Unlizenzierten schon sehr hoch und unserer Meinung nach definitiv vergleichbar zur D-Klasse an deutschen Turnieren. Wir hoffen also, dass viele dieser Tanzpaare bald eine Lizenz lösen und unsere Szene so wieder etwas grösser wird.


Süsse Pokale (2x)

Für uns gab es dann noch etwas Eintanz-Musik und schon bald galt es ernst. Einmarsch, Vorstellung und dann die erste Runde.

Wir waren im Englisch Walzer im zweiten Heat und darüber waren wir auch extrem froh, nachdem wir die Musik der ersten Runde hörten. Das Stück hatte ein extrem langes Intro und es war sehr schwierig überhaupt einen Takt zu hören. Dies wird immer noch schwieriger sobald man sich bewegt. Von aussen sieht es immer so einfach aus, aber es ist nicht leicht immer im Takt zu sein. Da kommt der Stress dazu, das Ausweichen, man möchte das Geübte möglichst gut zeigen und nicht zu soll man ja auch noch lachen.

Wenn dann der Takt noch so schwierig ist und man sich schon darauf konzentrieren muss, dann leidet alles andere. Insbesondere die tieferklassigen Paare mit weniger Erfahrung erhalten dann nicht einmal die Chance ihr Maximum zu zeigen. Solch schwierige Musik in einer Pyramiden-Vorrunde zu bringen ist nicht wirklich fair gegenüber den DC-Paaren. Davon abgesehen gab es auch viele gute Paare, die sich darüber beschwerten, aber die kriegten ja im Halbfinal noch eine weitere Chance.

Für uns war es aber ein bisschen frustrierend. Da reisen wir schon immer für nur eine Runde an und waren dann nicht mit uns zufrieden, weil wir von uns eine bessere Leistung erwartet hatten.

Versteht mich nicht falsch, die Musik war schön, daran war nichts auszusetzten und ich bin auch froh, wenn nicht immer die gleichen Stücke laufen, aber etwas klassengerecht wäre schon nett, besonders im Pyramidensystem.

Es ist immer wieder schön neue Paare zu sehen und wenn sie dann auch noch gleich das Publikum mitreissen können ist das sehr beeindruckend.


Unliz. Junioren/Erw. (28x)

Standard HK D-S (83x)

Vielleicht kann mich ja jemand darüber aufklären, wie diese Quickstep-Figur richtig heisst, wir nennen sie seit der WM 2010, an der sie extrem pupulär war, einfach die "Windmühle im Sturm". Ihr wisst sicherlich was ich meine, ansonsten werdet ihr es herausfinden, sobald ihr es in Zukunft mal seht.

Die Idee des Sprechers, manchmal etwas Zeit mit Interviews zu überbrücken, fand ich sehr gut, leider hat man von den Antworten der Paare jeweils nur sehr wenig gehört.

Schon in der Hauptklasse schien es mit 8 Paaren auf der Fläche recht eng zu sein und dauernd musste man ausweichen, um Zusammenstösse zu verhindern. Bei den Senioren 1 war das Ganze dann noch extremer, denn da mussten alle 10 Paare zusammen zur Vorrunde antreten und es ist ja nicht so, als würden sich die Senioren 1 weniger bewegen als die Hauptklasse.


Standard Sen 3 (34x)

Da es im Moment genügend Paare in der Jugendkategorie gibt, konnte in Bern erstmals ein eigenes Jugendturnier durchgeführt werden.

Wir bekamen dann auch noch für das Latein etwas Eintanzmusik, diese war aber etwas merkwürdig. Wir rätselten, um welchen Tanz es sich wohl handelte: Samba, Rumba, Chacha? Irgendwie hätte man alles dazu tanzen können. Wir liessen es also bleiben, uns auf der Fläche schon beim Eintanzen mit dem falschen Tanz zu blamieren und wärmten uns weiter nebendran etwas auf.


Latein HGr 2 (17x)

Standard Sen 1 (24x)

Dann noch die letzten Vorbereitungen, Simon steckte mir noch die richtigen Glitzer-Assesoirs fürs Lateinkleid in die Haare, ich montierte Florian die Startnummer und die anderen zwei liessen sich locker kneten - das war mal wieder Effizienz.


Letzte Vorbereitungen (3x)


Latein Jugend (19x)

Toll ist es für ein Turnier natürlich, wenn die momentanen Stars der schweizer Lateinszene antreten. Erst am Tag zuvor waren sie noch in Marseille an der Europa Meisterschaft und erreichten den guten 32. Rang!

Wir wollen noch viel mehr davon sehen und verstehen das Publikum, das nur noch Augen für dieses Paar hatte. Da wird man nebendran zu Luft als wäre man sprichwörtlich von der Fläche gefegt worden.

 


Latein HK D-S (86x)

Standard Sen 2 (14x)

Es war sehr schön, dass man auch an einem schweizer Turnier mal wieder neben der Fläche einen Stand mit wunderschönen Kleidern bestaunen konnte. Es ist echt nicht selbstverständlich, dass sich jemand die ganze Mühe macht alles einzupacken und dann den ganzen Tag vor Ort zu sein. Mir gefielen die Kleider sehr und die Stoffe sind etwas ganz Spezielles. Hier die dazugehörige Adresse, falls jemand Interesse hat:

> Atelier H (Hildegard Seifried)


Kleiderstand Atelier H (3x)

 

 

Von folgenden Tanzpaaren könnt ihr noch mehr Fotos von diesem Turnier in den Paarprofilen anschauen:

> Alona Marchukova & Ilya Vasilenko
> Angela Landolfi & Fabio Landolfi
> Anita & Eduard Rahmen-Bigler
> Anna Beck & Americo Pisanello
> Anna Kunkel & Daniel Nick
> Barbara Krebs & Beat Künzi
> Carmen Huber & Michal Vajcik
> Gabriela Spirig & Martin Kupper
> Isabelle & Alexander Florin
> Jennifer Atkinson & Jonathan Fuhrimann
> Katja Mattmüller & Lukas Künzi
> Laura Budry & Frédéric Da Rocha
> Lauren Fuhrimann & Roman Friedli
> Mara & Vincenzo Massa
> Marliese Jenni & Peter Wiedmer
> Myrtha Lienhard & Eduard Gaiser
> Nathalie & Patrick Maurer
> Patricia Patt & Flavio Lodigiani
> Petra Vilt & Stefan Maue
> Ramona Pfister & Alessandro Cuoco
> Sabine & Werner Zimmermann
> Sandra Hochstrasser & Andreas Raudies
> Sandra Burri & Marc Aeschlimann
> Sigrun Bögi & Renato Minnig
> Silvia Nater & Felix Locher
> Ursina Herren & Christian Guthknecht
> Valeria Lettieri & Davide Frani
> Vera Rüegger & Florian Fruhmann
> Victoria Risler & Joshua Fuhrimann
> Wibke & Frank Sudholt
> Zuzana Sykorova & Daniel Juvet