Blaues Band der Spree, Berlin 2.4.2010

Diese Reise hatten wir schon länger geplant. Wir wollten zusammen mit Linda und Marc an Ostern nach Berlin ans Blaue Band fahren. 4 Tage, 4 Turniere und ein riesiges Teilnehmerfeld in jeder Klasse. Wir freuten uns sehr darauf und hatten viel trainiert. Zum ersten Mal wollten Florian und Vera auch bei einem Lateinturnier teilnehmen, aber dazu mehr in den Berichten vom Sonntag und Montag.

Angereist waren wir mit dem Auto... 10 Stunden und 1000km Fahrt auf deutschen Autobahnen. Zum Glück sind wir am Donnerstag Morgen schon ganz früh (6.00) von Zürich losgefahren, so kamen wir bis am Nachmittag gut durch. Die Sommerreifen waren extra für diese lange Frühlingsfahrt schon gewechselt, da schneite es doch tatsächlich riesige Flocken als wir losfuhren. Zum Glück hatte das Wetter dann Erbarmen und wurde je weiter wir nach Norden kamen immer besser. Simon hatte unseren Combi vor der Fahrt noch durchgecheckt. Der Auspuff war zwar schon etwas dünn, sollte aber hoffentlich noch halten... kurz nach der Grenze tat er es dann aber nicht mehr. Unser Gefährt klang von da an nach vielen, vielen PS. Die Berliner drehten sich schon nach uns um, aber da kam nur eine vollgestopfte Familienkutsche um die Ecke.

Übernachten durften wir in einer Wohnung, die uns ein Freund von Marc grosszügiger-weise zur Verfügung gestellt hatte. Und was für eine Loge das war, Platz ohne Ende war vor allem zum Schminken im Badezimmer äusserst praktisch.

Am Abend trafen wir uns mit Anne Marie und Roger, welche für das Standard-IDSF-Turnier angereist waren, in ihrem Hotel zum Abendessen und hatten es sehr lustig zusammen. Da sich das Hotel in der Nähe der Siemensstadt befand, konnten wir unsere Startnummern für den Karfreitag schon im Vorabend-CheckIn abholen, was uns am nächsten Morgen ein paar Minuten Schlaf schenkte.

Zurück in "unserer" Wohnung bereiteten wir uns noch etwas mental auf das Turnier vor: Hopp Schwiiz! Danke an Renato & Familie für das Fan-Material.

Aufstehen mussten wir trotz allem extrem früh. Vera und Florian mussten schon um 9.00 Uhr starten. Linda und Marc eine Stunde später, sie machten sich aber solidarisch mit uns zusammen auf den Weg. Wir Frauen sind kurz nach 5 Uhr aufgestanden, jaja, schöne Frisuren und Makeup brauchen einfach ihre Zeit. Die Männer strichen uns derweil Frühstücksbrote, mmh, das war Service.

In der Hauptklasse C waren wir 3 schweizer Paare am Start. Liv und Florian tanzen neben Latein seit kurzem auch Standard und das junge berner Paar Julia und Marc waren auch nach Berlin gefahren. Das Eintanzen war der blanke Wahnsinn. Es waren einfach alle Paare auf der Fläche, inklusive der IDSF-Paare, die eine Stunde später tanzten. Dagegen hatte man in den echten Runden dann fast schon viel Platz, aber auch dort war es schwierig ohne allzuviele Zusammenstösse durch zu kommen. Es war sehr schwierig sich hier auf der Fläche zu behaupten. Julia und Marc hatten dies extrem gut im Griff. Mit ihrer Topline und dem wunderschönen neuen Kleid vielen sie jedem sofort auf und schafften es locker in die nächsten Runden. Schlussendlich verpassten sie das Finale nur ganz knapp auf dem 6.Rang. Obwohl wir nicht bis zum Schluss blieben, machte es viel Spass die beiden und die anderen noch startenden schweizer Paare an zu feuern.

HK C, Schweizer Paare

HK C, weitere Paare
Linda und Marc starteten nach uns in der B-Klasse und Anne Marie und Roger tanzten erst die Vorrunde und dann das Redance des IDSF-Turnieres und konnten sich für die Abendveranstaltung qualifizieren.

HK B, Schweizer Paar

IDSF, Schweizer Paar

IDSF, weitere Paare

Nach unserem Turnier brachten wir das Tanz-Gepäck zurück und machten uns später auf zur East Side Gallery, einem noch stehenden Stück Berliner Mauer, welches nach dem Fall von Künstlern bemalt wurde. Am Alexanderplatz machten wir auf dem Rückweg noch einen Zwischenstopp, sahen uns den Fernsehturm, das Rote Ratshaus und den Neptun-Brunnen an und bestaunten in der Lobby des Raddison das riesige Aquarium.

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