Baslermeisterschaften in Allschwil 12.9.2009

Es war Samstag Mittag und wir waren nach Allschwil (Basel) gereist. Viele andere Tänzer waren auch da und einige hatten ihren ganz persönlichen Fanklub mit dabei.

In dem grossen Sportzentrum tanzten gerade die Senioren 1 ihre Vorrunde und wir konnten uns nebendran auf einer grossen Fläche aufwärmen und noch einige Male bevor es ernst galt den Tango durchgehen. Diesen hatten wir zuletzt nochmals intensiv angeschaut und er fühlte sich ziemlich neu an. Die Frage war also, wie würden wir diesen Tanz über die Runden kriegen.

Die verschiedenen Runden der Senioren 1 und der Hauptklasse wechselten sich ab.

Nach dem Walzer mussten wir gleich auf der Fläche bleiben und den Tango im ersten Heat tanzen. Ohne Verschnaufpause und mit unserer Nervosität merkten wir bald, dass wir den Tango nicht ganz so locker würden durchtanzen können. Mit der Zeit zitterte die Haltung richtiggehend.

Die anderen Tänze klappten ganz gut. Nur Quickstep ist unter Turnierbedingungen so eine Sache für sich. Monika hat da ganz recht, als C-Paar fühlt man sich dabei oft als wäre man mit dem Velo auf der Autobahn. Wir hatten noch nicht mal gestartet, da rannten schon zwei Paare fast in uns rein.

Senioren I Hauptklasse  
Nach den Finalen gab es jeweils eine offene Wertung. Etwas seltenes in der Schweiz. Für das Publikum macht das schon Spass, man kriegt so viel mehr von den Wertungen mit. Das Power-Verbeugen jedes Paares bei jedem Tanz wäre allerdings nicht unbedingt immer nötig.

Nach den Standard Klassen war dann Latein dran, Hauptklasse und später Hauptgruppe 2.

Hier musste ich dem Publikum leider deftig auf die Sprünge helfen. geniesserische, schwelgende Ruhe geht ja vielleicht in einem Slowfox oder im Rumba, aber Totenstille im Samba das geht ja wohl gar nicht. Ok, ich hab mit meinem ersten Schrei wohl einige Dezibel zuviel erwischt, dachte ja nicht, dass es in dieser Halle so zurückdröhnt. Trotzdem habe ich das Publikum wachgerüttelt und danach haben einige mehr hörbar gefänt.

Auch die Trainierenden oben auf der Estrade konnten sich kaum satt sehen. Leider standen die Crosssteper in die falsche Richtung, so dass die Damen darauf am nächsten Tag wahrscheinlich neben Muskelkater auch noch einen steifen Hals hatten.

 

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