Baslermeisterschaft und Gläserner Schuh, 11.10.08

Das Turnier fing schon morgens um 10.00 mit den Senioren III an. Zum Glück mussten wir nicht so früh aufstehen, braucht man ja doch noch einige Zeit einzurechnen um sich zu stylen, anzureisen und aufzuwärmen.

Wir waren erst um 14:00 mit Standard an der Reihe. Das Turnier fand in einem Sportzentrum (Squash, Billiard, Kraftzentrum...) statt, was zu einer aussergewöhnlichen Atmosphäre führte. Die Kraftmaschinen befanden sich auf einer Gallerie mit Blick auf die Tanzfläche und so fanden sich die Sportler plötlich als Zuschauer wieder und mussten ihre Gewichte auch mal zu einem SlowFox stemmen. Das ist sicherlich auch nichts Alltägliches für sie.

Die Squash-Spieler ihrerseits staunten nicht schlecht, als plötzlich die Herrengarderobe von den Turnierpaaren in Beschlag genommen wurde. Turnierpaare benutzen ja bekanntlich nie getrennte Garderoben, man muss sich ja vielleicht gegenseitig mit dem Kleid und der Startnummer helfen. Die Garderobe wurde also schnell von den hübsch hergerichteten Tänzerinnen und ihren Partnern belagert und die Squash-Spieler, die sich das nicht wirklich gewohnt sind, wussten bald nicht mehr wo hinzuschauen.

Der Turnhallenboden war zum Tanzen gut geeignet, die Fläche gross  und daneben gab es noch genügend Platz zum Aufwärmen und eintanzen.

Als wir kamen waren gerade die Senioren I an der Reihe. Die Senioren II und III hatten wir verpasst.

  Als nächstes war die Hauptklasse im Standard dran. Wir konnten ein tolles Turnier tanzen. Viel des Geübten konnten wir auf das Parkett übertragen und hatten wahnsinnig Spass daran. Natürlich hatten wir gegenüber den anderen keine Chance als einziges C-Paar neben zwei A-Paren und 4 S-Paaren, aber das zählt für uns ja auch gar nicht. Und wir konnten eine Platzierung mit nach Hause nehmen, das ist ja auch was. Jetzt haben wir schon einen Drittel der Punkte auf dem Weg zur B-Klasse.

Eineinhalb Stunden zwischen unseren zwei Vorrunden war sehr angenehm. Wir hatten genügend Zeit zum Umziehen und uns für die nächste Kategorie einzutanzen, es war aber auch nicht so lange, dass wir warten mussten. Im Latein waren viele Paare angemeldet und auch die Klassen etwas gleichmässiger verteilt, wenn man davon absieht, dass es kein einziges D-Paar am Start gab. Auch hier tanzten wir für unsere Verhältnisse sehr gut und freuten uns über die eine Mark, die wir im Samba ergatterten. Samba hatten wir viel Neues geübt seit der letzten Privatstunde und diese Mark macht uns Hoffnung, dass man vielleicht einen Unterschied sieht.