Simon

 Geboren:   2.11.1977, in Locarno TI
 
 Ausbildung:

1994 - 1995
1995 - 1998
1998 - 2002
2001 - 2002
ab 2002

2-Rad Praktikum
Radmechanikerlehre
Hergersport
Stromer Praktikum
Arbeitsagoge in der Velowerkstatt

 Hobbies:
Tanzen (Salsa, Bachata...), Veloferien, Snowboard, Kochen, Lesen,
Mechanik und Technik, Fotografie
 Schatz: Vera !!!  

Lebenslauf

 Früh entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Fahrrad. Zu dieser Zeit Boomte das Mountainbike und weckte mein Interesse eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren. Glücklicherweise konnte ich die 3-jährige Zweiradmechanikerlehre in einem sozialen Betrieb der Stadt Zürich ausführen, welche mir auch einen Einblick in den Sozialbereich und die Arbeit mit Menschen gestattete, zudem konnte ich während dieser Zeit noch Praktika in diversen anderen Fachgeschäften absolvieren. Parallel dazu begleitete ich als Fahrradmechaniker regionale Rennen im neutralen Servicefahrzeug. Nach abgeschlossener Lehre arbeitete ich in einem Sportgeschäft, verkaufte Snowboards, Bikes, Bekleidung und andere Sportartikel und musste auch Service und Wartungsarbeiten ausführen. Interessant war hierbei der Teamsupport und das Tuning neuer Snowboards und Bikes, mit welchen professionelle Snowboarder wie z.b Gian Simmen & Daniel Costandaché später weltweit ausgerüstet wurden. Obwohl mir die Arbeit gut gefallen hat zog es mich vermehrt in den Sozialbereich zurück. 2002 heiratete ich. Nach einer Sommersaison als Hilfselektriker und einer weiteren Wintersaison im Snowboardbereich, wurde durch personelle Umstrukturierungen eine Stelle als Ausbilder in meinem früheren Ausbildungsbetrieb frei. Ich trat die Stelle an und begann eine soziale Ausbildung als Arbeitsagoge. Durch die ständige Konfrontierung mit Problemen und etwas Selbstreflektion erkannten ich und meine damalige Frau, dass wir zwischenmenschlich überhaupt nicht zusammen passten und trennten uns.

2005 lernte ich Vera im Bohemia kennen, wobei wir uns schon beim ersten Tänzchen sympathisch fanden. Sie spielte etwas mit mir aber trotzdem waren wir einen Monat später zusammen.

Momentan arbeite ich immer noch in der Velowerktatt der Stadt Zürich. Interessant ist, dass die Arbeit nicht primär gewinnorientiert ist und es daher mehr Platz für den menschlichen Aspekt haben sollte (dies ist allerdings immer etwas abhängig von der politischen Situation). Nur der städtische Amts-Dschungel ist manchmal frustrierend. Viele gute Ideen und Ansätze können gar nie realisiert werden und gewisse Vorgaben stehen in keinerlei Beziehung zum Aufwand und Ertrag, da sämtliche Neuerungen, bevor sie überhaupt richtig funktionieren können, schon wieder aus irgend einem undurchsichtigen Grund oder Führungs- und Strategiewechsel geändert werden müssen.

Wie auch immer, jede Arbeit hat seine Sonnen- und Schattenseiten. Positiv ist, dass ich gewisse Freiheiten in der Produkte-Gestaltung und Auswahl habe, dass ich mit kreativen und flexiblen Menschen in meinem Team zusammenarbeiten kann und mein 80 % Arbeitspensum durch das ich auch meinen Hobbys, wie dem karibischen Tanz (z.B. Salsa, Merengue, Bachata), der Fotografie und anderen Aktivitäten nachgehen kann.

Wie ich zum Tanzen kam:

Schon mit 5 schleppten mich meine Eltern mit zum Tanzen in den TTZ.

Mit 8 erfüllte ich ihnen den Wunsch und tanzte in einer litauischen Kindergruppe mit. Was mir nach ein paar Lektionen ziemlich gestunken hat. Also ging ich nicht mehr.

Mit 14-16 besuchte ich einen Standardtanzkurs, einen Salsa- und einen Boogie-Tanzkurs.

Leider gab es nicht viele Ausgangs-Tanzmöglichkeiten für pubertierende Jungs in diesem Alter, also verlernte ich das Meiste wieder. Später ging ich häufiger mit meiner älteren Latino Cousine und meinen Freunden in den Ausgang. Ich merkte das mir die Kultur und Unbeschwingtheit der Musik gefiel. Nur kam ich mir etwas dämlich vor, da ich nicht dazu Tanzen konnte.

Als ich mich von meiner Frau getrennt hatte, ergriff ich die Möglichkeit und habe bei einem Freund meines Mitbewohners Salsaunterricht genommen. Dies zog sich soweit, dass ich zwischenzeitlich auch in anderen Schulen ausgeholfen habe, wenn sie zuwenig tanzintressierte Männer hatten.